Social Media

Social Media in der Gastronomie richtig einsetzen

Instagram, Facebook & co. sind die Gastronomie heute unverzichtbar und ein absolutes Muss. Wer mit dem Coffeebike auf den Marktplätzen der Innenstadt parkt oder mit dem Food Truck auf Landpartie zu den schönsten Festivals des Sommers unterwegs ist: ohne Social Media kommt man inzwischen nicht mehr aus. Anders gesagt: Es bietet dir und deinen Kundinnen und Kunden gleich ein ganzes Bündel an Vorteilen. Hier erfährst du warum – und wie du auf den sozialen Plattformen am besten vorgehst.


Social Media in der Gastronomie

Baue mehr Bindung zu deinen Gästen auf

Die Frage nach dem Warum lässt sich zunächst einmal so beantworten: Mit gezieltem Social-Media-Marketing schaffst du Nähe zu deinen Gästen und forderst sie gleichzeitig zur regelmäßigen Interaktion auf – zum Beispiel in Form von Kommentaren unter einem Beitrag. Das hat einen angenehmen Nebeneffekt: Du bist besser sichtbar, weil du oft von dir hören lässt. Und besser sichtbar zu sein, ist gut – denn so zeigst du der Welt, was du jeden Tag leistest. Versteh dies nicht als Ersatz zu klassischen Kommunikationswegen, die du ohnehin schon nutzt (also deiner Website, deines Blogs, E-Mails, gedruckten Flyern und so weiter). Der regelmäßige Einsatz von Social Media in der mobilen Gastronomie ist vielmehr ein gewinnbringendes Extra, das sich mittel- und langfristig auszahlen wird. Und sei es allein dadurch, dass du eine jüngere Zielgruppe für dich gewinnst, die du heute ohnehin nur noch dort erreichst. Denn so sehen sie, wieviel Liebe und Hingabe in deinen Produkten steckt.

Instagram, dein wichtigster Kanal im Gastro-Marketing

An erster Stelle steht Instagram, womit du hervorragend dein selbst gebackenes Burger-Bun, deine vegane Eiscreme oder deine von Hand gehobelten Käsespätzle durch Fotos und Videos in Szene setzen und teilen kannst. Food-Themen zählen hier zum beliebtesten Content überhaupt. Getreu dem Motto „Das Auge isst mit“ ist die visuelle Kommunikationunser wichtigster Informationskanal. Wissenschaftlichen Untersuchungen zufolge nehmen wir ca. 80% aller Informationen wir über die Augen wahr. Bilder spielen hierbei eine ganz besondere Rolle. Sie wecken Emotionen und Wünsche, können faszinieren, begeistern und beeindrucken. Forschungen belegen, dass das Gehirn überwiegend auf emotionale Werbung reagiert. Und Emotionen werden vornehmlich von Reizen hervorgerufen, die die rechte Gehirnhemisphäre ansprechen. Hierzu gehören die nicht-sprachlichen Reize, wie zum Beispiel Bilder. Instagram hat deshalb den besten Effekt für dich in sozialen Netzwerken hinsichtlich Markenaufbau und Interaktion. Wie du vorgehst?

Poste mindestens einmal wöchentlich sogenannten Evergreen Content, also langlebige Inhalte in Form erstklassiger Foto-Beiträge. In diesem Format präsentierst du dich nach außen: Zeige deinen mobilen Stand (zum Beispiel deinen Food Truck oder die Mise-en-place oder deine Speisekarte), stelle als Bildergalerie das Team hinter den Kulissen vor und präsentiere deine Köstlichkeiten in Nahaufnahme. Deine Follower wertschätzen dies mit einem Like und kommentieren. So baust du Nähe und Sympathie für dein mobiles Food-Business auf.

Möglichst täglich solltest du zudem Instagram-Stories in deinem Kanal posten. Dieser kurzlebige Content gibt dir die großartige Möglichkeit, fortlaufend deine Geschichten zu erzählen– ideal für das Instagram-Marketing in der mobilen Gastronomie. Nimm die Abonnenten deines Channels in kurzen Videos und Fotos mit und zeige ihnen wie du arbeitest. Deine Liebe fürs Detail. Dass du deine Köstlichkeiten mit Hingabe zubereitest. Zeige ihnen, wohin du als nächstes fährst, an welchem Platz dein mobiler Wagen im Augenblick steht, welche Tagesgerichte du eventuell anbietest oder kündige kurzfristige Aktionen und Updates an. Oder nimm sie mit zu deinen lokalen Lieferanten und zeige ihnen, was sich hinter den Begriffen nachhaltig, lokal und regional verbirgt. Stichwort: Kundenbindung.

Facebook bietet dir die größte Reichweite

Das größte soziale Netzwerk funktioniert ein wenig anders als Instagram. Als mobile Gastronomin oder Gastronom ist es jedoch unerlässlich – allein aufgrund des enorm starken Netzwerk-Charakters. Mit anderen Worten: Nirgends erreichst du online eine derart große Zahl an Menschen mit deinem mobilen Food-Business wie auf deiner Gastro-Facebook-Seite. Seien es –Stamm- oder Neukunden oder auch Business-Partner.

Welche gastronomischen Inhalte du am besten auf Facebook veröffentlichst? Fordere mit authentischen Fotos und witzigen kurzen Beiträgen zur Interaktion auf! Facebook lebt von Kommentaren und das hat großen Einfluss auf die Bekanntheit deiner exzellenten Speisen und Getränke. Poste Umfragen, Gewinnspiele, deine regional angepasste Speisekarte oder informiere über deine Happy Hour. Dein Ziel: Aktion! Und Aktion bedeutet mehr Umsatz. Verkaufst du vegane Leckereien in der umweltfreundlichen Pappbox? Dann verlose via Facebook zum Beispiel Gutscheine für das nächste Street-Food-Festival, auf dem du deine Köstlichkeiten anbietest. Das sorgt für jede Menge Aufmerksamkeit.

Erzähl’ eine Erfolgsgeschichte

Jetzt gilt es, eine Klammer um das Thema Social Media für die mobile Gastronomie zu machen. Unser wichtigster Tipp deshalb zum Schluss: Erfolg zu zeigen ist das A und O im Gastronomie-Marketing. Deshalb verkaufe dich auch erfolgreich – und zwar auf Grundlage eines Social-Media-Contentkalenders. Plane in diesem fest ein, wann du welche Inhalte auf Instagram und Facebook ausspielen wirst. Setze den Hauptfokus auf das Erreichte.

Frage dich: Was hast du bereits erreicht? Wie viele Halloumi-Burger hast du in den letzten drei Tagen frisch belegt? Hast du Rekorde gebrochen? Welche besonderen Kreationen hast du vorzuweisen? Teile deine Sternstunden mit anderen, kommuniziere diese – ob bei der Party-Verpflegung, beim Catering oder auf dem Festival.

Mit gut geplanten Social-Media-Inhalten kannst du enorm wertvolles Feedback für dein Pop-up-Restaurant, mobiles Café oder dein temporäres Bar-Projekt einholen. Lass andere gleichzeitig an den Fortschritten deines mobilen Food-Unternehmens teilhaben. Und sorge somit dafür, dass sie darüber sprechen.


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